Eine Überlebende der Misshandlung von Jeffrey Epstein, die zuvor Donald Trump unterstützte, hat den ehemaligen Präsidenten und das Justizministerium (DOJ) öffentlich wegen der von ihr als falsch bezeichneten Handhabung von Epsteins Fallakten angeprangert. Haley Robson zog im Gespräch mit CNN ausdrücklich jegliche frühere Unterstützung für Trump, Pam Bondi und Kash Patel zurück und drückte ihren starken Unmut über das Vorgehen der Regierung aus.
Vorwürfe der Behinderung und Vertuschung
Robsons Hauptbeschwerde richtet sich gegen die langsame Veröffentlichung von Epsteins Akten durch das DOJ. Sie verlangt, dass Bondi verachtet wird, und besteht darauf, dass Trump selbst ein Amtsenthebungsverfahren eingeleitet wird. Sie glaubt, dass die Regierung absichtlich die Transparenz behindert und „alles Mögliche tut, um die Identität derjenigen zu verbergen“, die in Epsteins Missbrauchsnetzwerk verwickelt sind.
Kontroverse um angeblichen Brief
Das Justizministerium veröffentlichte eine Reihe von Dokumenten, darunter einen Brief angeblich von Epstein an den verurteilten Sexualstraftäter Larry Nassar. Der Brief, den die Behörden als wahrscheinlich erfunden eingestuft haben, lässt darauf schließen, dass Trump und beide Männer ein gemeinsames Interesse an „jungen, heiratsfähigen Mädchen“ hatten. Robson behauptet, dass es sich hierbei um ein Geständnis handele, wenn auch nur indirekt, und hebt hervor, was sie als Komplizenschaft der Regierung bei der Abschirmung mächtiger Persönlichkeiten ansieht.
Überlebenskritik an Trumps Vorgehen
Robson kritisiert Trump für das, was sie als performative Transparenz ansieht, und weist darauf hin, dass er ein Gesetz zu Epstein-Akten unterzeichnet habe, ohne wirklich die Absicht zu haben, die Informationen vollständig offenzulegen. Sie stellt den Widerstand der Regierung gegen die Veröffentlichung weiterer Aufzeichnungen in Frage und deutet an, dass Trumps Name zu den geschwärzten Namen gehört. Sie betonte, dass „die Peinlichkeit, die Scham ihnen gehört, auch Trump.“
Umfassendere Implikationen
Diese Situation unterstreicht die anhaltende Prüfung von Trumps Verbindungen zu Epstein, obwohl in dem Fall keine formelle Anklage gegen ihn erhoben wurde. Die öffentliche Verurteilung des Überlebenden verstärkt die bestehenden Vorwürfe der Behinderung und wirft weitere Fragen über das Ausmaß des Einflusses Epsteins auf die politischen Eliten auf. Der Vorfall verdeutlicht die langfristigen Folgen von Epsteins Verbrechen und die anhaltende Forderung nach Rechenschaftspflicht von denjenigen, die seine Missbräuche möglicherweise beschützt oder davon profitiert haben.






























