Die Grippe breitet sich in den Vereinigten Staaten rasch aus, wobei mehr als die Hälfte des Landes eine hohe oder sehr hohe Grippeaktivität meldet. Experten warnen davor, dass die Fälle weiter zunehmen werden, insbesondere bei Kindern, aber auch bei jüngeren und älteren Erwachsenen. Auch wenn es schwierig sein kann, die Grippe vollständig zu vermeiden, kann das Erkennen früher Symptome und schnelles Handeln den Schweregrad erheblich verringern und Komplikationen verhindern.
Die ersten Anzeichen erkennen
Die Grippe tritt normalerweise plötzlich auf, im Gegensatz zu einer Erkältung, die sich allmählich entwickelt. Plötzliches Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sind klassische Anzeichen. Dr. Madison Szar, Kinderärztin bei Bluebird Kids Health, erklärt: „Bei den meisten Menschen jeden Alters sind die klassischen Symptome ein ziemlich abrupter Beginn von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sind wirklich häufig.“ Schüttelfrost, Husten, Schnupfen und Halsschmerzen folgen oft schnell.
Bei Kindern können zusätzliche Magen-Darm-Beschwerden wie Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Appetitlosigkeit auftreten. Dies liegt daran, dass sich die Grippe bei jüngeren Patienten anders manifestiert.
Wie schnell schlägt die Grippe zu?
Die Grippe befällt Sie nicht. Dr. Robert Hopkins, medizinischer Direktor der National Foundation for Infectious Diseases, erklärt: „Menschen können Ihnen oft innerhalb einer Minute oder einer Stunde sagen, wann ihre Symptome begannen.“ Dieser schnelle Beginn ist ein wesentlicher Unterschied zu anderen Atemwegserkrankungen. Wenn die Symptome plötzlich und intensiv auftreten, handelt es sich wahrscheinlich um eine Grippe.
Wann man einen Arzt aufsuchen sollte
Frühzeitiges Eingreifen ist entscheidend. Antivirale Medikamente sind innerhalb der ersten 48 Stunden nach Auftreten der Symptome am wirksamsten, insbesondere bei Hochrisikopatienten wie Asthma oder COPD.
Achten Sie auf diese Warnzeichen:
- Wiederkehrendes Fieber: Ein Fieber, das mit Medikamenten nachlässt und dann wieder zurückkehrt, ist ein Warnsignal. Es könnte auf eine sekundäre bakterielle Infektion wie eine Lungenentzündung hinweisen.
- Schwere Dehydrierung: Benommenheit, Schwindel oder seltenes Wasserlassen erfordern sofortige ärztliche Hilfe. Die Grippe kann zu einem schnellen Flüssigkeitsverlust führen.
Prävention und Behandlung
Wenn Sie den Verdacht haben, an einer Grippe zu erkranken, bleiben Sie zu Hause, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Priorisieren Sie die Flüssigkeitszufuhr durch Trinkwasser, Kräutertee oder Elektrolytlösungen. Rezeptfreie Fiebersenker und Schmerzmittel können die Symptome lindern, während abschwellende Mittel und Hustenmittel bei Erwachsenen Linderung verschaffen können. Bei Kindern über einem Jahr kann Honig Husten lindern.
Der wirksamste Schutz bleibt die Impfung. Selbst wenn Sie nach der Impfung an Grippe erkranken, werden die Symptome wahrscheinlich milder sein und das Risiko eines Krankenhausaufenthalts oder einer schweren Erkrankung sinkt. Der Impfstoff ist auch spät in der Saison noch von Nutzen. Die Grippetodesfälle, insbesondere bei Kindern, haben in dieser Saison Rekordhöhen erreicht, was die Bedeutung des Impfstoffs unterstreicht.
Trotz Fehlinformationen bleibt die Grippeimpfung die wirkungsvollste Maßnahme, die wir ergreifen können, um die Auswirkungen des Virus auf alle ab sechs Monaten zu minimieren.
Wenn Sie sich jetzt impfen lassen, hat Ihr Körper etwa zwei Wochen Zeit, eine schützende Immunantwort aufzubauen. Zögern Sie nicht, insbesondere da die Grippeaktivität weiter zunimmt.





























