Andrew Keegan spricht nicht viel über „10 Dinge, die ich an dir hasse“ als karrierebestimmendes Meisterwerk. Er spricht von einem seltsamen, wundervollen Sommer, in dem alle gemeinsam high waren.
Keegan, jetzt 47, kam bei Josh McBrides McBride Rewind -Podcast vorbei. Er dachte über das Jahr 1999 nach. Über die Dreharbeiten zu einer Komödie mit einem Teenager aus Perth, Australien, den noch niemand kannte.
Heath Ledger.
Vor Brokeback. Vor dem Joker. Vor allem. Er war noch ein Kind, das ohne amerikanische Vorspanne am Set auftauchte. Keegan erinnert sich deutlich daran. Der Gips saß in derselben Hoteletage fest. Julia Stiles, Joseph Gordon-Levitt, Larisa Olelnyk, Gabrielle Union. Eigentlich nur Kinder. Oder junge Erwachsene, die versuchen, sich so zu verhalten.
Wir würden Gras rauchen. Wir kamen zusammen hoch und hatten eine tolle Zeit, sagten wir. Wir haben uns verbunden.
Das ist kein Zitat für eine Unternehmensbiografie. Es ist die Wahrheit dieser Menge. Das Chaos außerhalb des Bildschirms wurde zur Magie auf dem Bildschirm. Laut Keegan hat Ledger einfach diese natürliche Freude genommen und sie direkt in die Linse gegossen. Damals hatte er nicht viel getan. Niemand kannte ihn. Was ihn freier machte als alle anderen.
Und es hörte nicht auf, als die Kameras ausgeschaltet wurden.
Normalerweise trennen sich die Wege der Schauspieler. Keegan tat es nicht. Ledger zog direkt nach dem Dreh nach Los Angeles. Sie verbrachten ein ganzes Jahr damit, abzuhängen. Ich renne einfach herum. Vorsprechen. Fehlgeschlagene Vorsprechen. Gute Tage. Schlechte Tage. Der eigentliche Film ist Keegan kaum noch in Erinnerung geblieben.
Der Film ist kaum das, was ich in Erinnerung habe, es ging vielmehr darum, ein Jahr lang an Vorsprechen zu arbeiten. Wir sind einfach herumgerannt. es schien so. täglich.
Es fühlt sich zerstreut an. Das war es wahrscheinlich. Doch Keegan blickte zuletzt schweren Herzens zurück. Er erkannte, wie produktiv Ledger als Künstler war. Vor der Überdosis. Vor der Stille. Er hat die ganze Zeit so viel geschaffen.
Keegan hat es damals nicht gesehen. Wer könnte das haben? Wir neigen dazu, die Vitalität von Menschen zu vermissen, die ausgebrannt sind. Jetzt ist es nur noch Erinnerung. Und Grasrauch. Und das Lachen eines Freundes auf dem Flur eines Hotels.
